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Tagebuch aus dem Wilnaer Ghetto: Lesung am Hansa-Kolleg

Die Kooperation des Hansa-Kollegs mit dem Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg geht in die nächste Runde. Wie überall hatte zuletzt Corona einen Strich durch unsere Planungen gemacht, so dass unsere für 2020 geplante Fahrt nach Sankt Petersburg ausfallen musste. Nun aber sind wir zuversichtlich, endlich auch wieder gemeinsam reisen zu können. Im Juni soll es mit einer Gruppe von 17 Kollegiat*innen unter der Leitung von Herrn Wendebourg und Frau Stingl in die litauische Hauptstadt Vilnius gehen. Zur Eröffnung des Projekts hatten wir am 16. Februar Gäste im Haus. 2020 erschien im Metropol-Verlag die deutsche Übersetzung des Tagebuchs eines 14-jährigen Jungen, Yitskhok Rudashevski, der während des 2. Weltkriegs im jüdischen Ghetto von Wilna (Vilnius) lebte – und starb. Niklas Schmidt, Schauspieler am Theater Lüneburg, hat für die Teilnehmer*innen des Reiseprojekts und den Geschichts-Profilkurs S2 aus diesem Text vorgelesen. Prof. Joachim Tauber, Direktor des Nordost-Instituts in Lüneburg hat diese Textausschnitte einfühlsam kommentiert und erläutert. Ein beklemmendes und berührendes Dokument aus einer grausamen Zeit. In Vilnius wollen wir uns in vier Monaten auf Spurensuche begeben. Das Ghetto wird uns dort wiederbegegnen. Aber auch das moderne Litauen erwartet uns – ein junger Staat in der Europäischen Union, der, wie alle baltischen Länder in der derzeitigen bedrohlichen Krise Osteuropas unsere Aufmerksamkeit verdient. Wir fangen gerade erst an, uns mit ihm zu beschäftigen …

 

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